Klezmer und Jazz, zwei Brüder im Geiste

Der Klezmer, eine Musikrichtung der jüdischen Musik, fand seinen Ursprung im 18. Jahrhundert in den jiddisch-sprachigen Gemeinden Osteuropas. In der Musik vereinen sich Elemente der osteuropäischen Volksmusik wie Polka und Doina mit der chassidischen Musik und jüdischen Volksliedern.

Unter dem Chassidismus versteht man eine religiöse Bewegung des Judentums, die im 18. Jahrhundert in Osteuropa entstanden ist. Ihr gehörten vornehmlich Juden aus Westeuropa an, die durch Pogrome verarmt nach Osteuropa auswandern mussten.

Als wesentliches Merkmal des Chassidismus kann neben der intellektuellen Auslegung des Talmuds auch das religiöse Gefühl angesehen werden. Dieses entsteht durch Tanz, Gebete und Gesang und bringt  eine erlebte, ekstatische Gotteserfahrung in der Gemeinschaft mit sich. Jeder, der schon einmal einem chassidischen Sänger zugehört hat, wird dieses Gefühl kennen.

Den Ursprung des Jazz findet man einerseits im Gospel, der die gesungene Verkündigung der guten Nachricht und des Evangeliums der Afroamerikaner ist. Andererseits kann man die Wurzeln aber auch im Blues finden, der vom Loslassen und der Befreiung von Schmerz und Trauer der afroamerikanischen Sklaven auf den Baumwollfeldern in den Südstaaten der USA handelt. In den Liedern wird von Liebe, Sehnsucht und Heimat gesungen.

Klezmer und Jazz – Der Blues als eine Grundzutat

„I feel blue, ich bin so traurig“ – diese Aussage aus einem Bluessong oder die angetragene Bitte an einen Klezmer-Musiker „Spielt mir die traurigste Melodie, mir ist so fröhlich“ verdeutlichen die Emotionalität beider Musikrichtungen. Die im Blues so bedeutsame Blue Note, die kleine Terz auf einem Dur-Akkord, die so die entsprechende dissonante Reibung erzeugt, unterstreicht das erzeugte Gefühl auf musikalische Weise. Im Klezmer rufen die etwas orientalisch klingenden Tonleitern wie Ahava Rappoh (phreygisch) oder Adonoy Moloch (mixolydisch) und die an die jiddische Sprache angelehnte Spielweise der Melodien die entsprechenden Emotionen hervor.

Über den New Orleans Jazz, den Dixieland und den Chicago Jazz entwickelte sich zu Beginn der 1930er der Swing. Der Klarinettist Benny Goodman zählt zu einem der Hauptvertreter dieser Epoche. Er war wie viele andere Jazzmusiker – zu nennen wären hier unter anderem Lee Konitz, Stan Getz, Paul Desmond, Artie Shaw – Jude, aber der Klezmer war ihm dennoch fern.

Klezmer und Jazz – Die jiddische Musik hinterlässt in den USA Spuren

Durch die Pogrome in Osteuropa zu Beginn des 20. Jahrhunderts wanderten viele Juden in die USA aus. Neben vielen anderen Musikern emigrierte sowohl der Klezmer-Klarinettist Naftule Branntwein (1905) als auch sein Kollege Dave Tarras (1921) in die USA. Es entstanden vielen jüdische Theater und Musikkapellen, wie beispielsweise das Abe Schwartz Orchestra.
So nahm Benny Goodman neben einigen weiteren Musikern, zum Beispiel den Andrew Sisters, Ende der 1930er den jiddischen Song „ Bey Mir Bistu Sheyn“ auf. Dieser Song, ursprünglich geschrieben für ein Jiddisches Musical, wurde so unter anderem durch Benny Goodmans Swing – Version weltbekannt. Heute gibt es eine kaum zählbare Anzahl von Coveraufnahmen dieses Liedes.

Zur gleichen Zeit wurde der Klezmer-Klarinettist Dave Tarras  immer häufiger in die legendären Swing-Shows  eingeladen. Er wurde dadurch zum berühmtesten Klarinettisten seiner Musikrichtung. Da er den Swing nicht beherrschte, arrangierte man in Swingbands die Musik um seinen Klezmerpart herum. Diese Zeit endete mit dem 2. Weltkrieg.

In den 1960er Jahren entwickelte sich über den Bebop und den Modern Jazz der Free Jazz. Im Auflösen aller Formen und Harmonien suchten die Musiker neue Möglichkeiten des freien musikalischen Ausdrucks.

Klezmer und Jazz – Das Klezmer-Revival

Ende der 1970er kam es in den USA zu einem Klezmer-Revival. Von Bedeutung waren hier unter anderem der Klarinettist und Mandolinist Andy Statman, die Bands „The Klezmatics und Brave Old World oder die Klezmer Conversatory Band, Ihr Hauptmerkmal war der Yiddish Blues.
Im Grunde gab es zwei Richtungen: Die einen suchten nach ihren Traditionen, die anderen versuchten sich in Klezmer Fusion und verbanden zum Beispiel Klezmer und kubanische Musik. Musiker wie John Zorn und David Krakauer suchten auf der Basis des Klezmer über die Improvisation die Erfahrung der Ekstase, wobei nicht die musikalische Form, sondern die Idee des Klezmer im Vordergrund stand.

So ergab sich die Begegnung mit dem Free Jazz, eine Möglichkeit der direkten musikalischen Kommunikation.
Zwei abschließenden Zitate sollen den Klezmer für Sie charakterisieren:

„zwischen jüdischer und schwarzer Musik gibt es eine starke Affinität“, so der Gitarrist Gary Lucas;

 

der Klarinettist Ben Goldberg: „Klezmer eröffnete mir einen Weg, den Blues zu spielen, ohne den Blues zu spielen“.

Ensemble Noisten präsentiert Weltmusik in der Margarethenkirche

Kierspe – Fein gewürzte Weltmusik mit dem Hauptgericht „Global Klezmer“ erlebten die Besucher am Samstagabend in der Margarethenkirche. Auf Einladung des Kulturvereins KuK war das „Ensemble Noisten“ zu Gast.

Reinald Noisten spielte Klarinette, das klassische Instrument des Klezmer, und griff immer mal wieder zu deren herrlich sonorer Schwester, der Bassklarinette. Andreas Kneip bediente den mächtigen Kontrabass und – nur gelegentlich – die kleine Ukulele. Claus Schmidt legte seine Gitarre immer mal wieder für die griechische Bouzouki beiseite, und Devakuruparan Shanmugalingam bediente auf mitreißende Art und Weise eine ganze Batterie von verschiedenen Percussion-Instrumenten – von der indischen Tabla bis zur westafrikanischen Djembé. Allein diese Trommeln spannten schon ein weites musikalisches Weltpanorama auf.

Mit dem „Shiva Skotshne“, einem „Hüpftanz“ mit jiddischem Migrationshintergrund für den hinduistischen Gott Shiva, spannten die Musiker einen Bogen in den Kulturraum, dem die Tabla ursprünglich entsprang. Zu einem weiteren „Skotshne“ servierte Bassist Andreas Kneip eine musikalische Zwischenmahlzeit auf seiner Ukulele.
Das jüngste Album des Ensemble Noisten, das die meisten Stücke des Konzerts in der Margarethenkirche lieferte, zelebriert Assoziationen zwischen Essen und Musikhören: Das Titelbild von „Curry auf Oliven“ verwandelt die Früchte des Ölbaums in kleine Kopfhörer. Und so international wie die fotografisch in Szene gesetzte Küche blieb auch die Musik: Mit „Gesiebte Oliven“ ging es in den Mittelmeerraum und in die herrliche Welt schräger Rhythmen: „Gesiebt“ verwies auch auf den Sieben-Achtel-Takt der Komposition von Andreas Kneip. Mit dem jiddischen Gebräu „Bay a Glezele Mashke“ ging es gleichzeitig in die Welt des karibischen Rums und des Reggae von Jamaika. Der jiddische Schreittanz „Blaue Hora“ war Anlass für eine Würzung mit Blueselementen und damit einen Blitzbesuch in Nordamerika.

Europa war bestens vertreten durch den Klezmer, aber auch einen langsamen Walzer, der wirklich unglaublich langsam daherkam, während Reinald Noisten seine Bassklarinette seufzen ließ. Es konnte nicht überraschen, dass er einst einen Meisterkurs beim großen Klarinettisten Giora Feidman besucht hatte. Alle vier Musiker erfreuten das Publikum an einem bemerkenswerten Abend mit viel Spielfreude, präzisem Zusammenspiel und mitreißender Virtuosität. Und Reinald Noisten schmeckte das Ganze noch mit seinen vergnüglichen Einführungen in die gespielten Kompositionen ab.
Nur eine Frage blieb ungeklärt nach der „sauerländischen Premiere“ einer ganz neuen Komposition: „Wir suchen noch nach einem Titel“, erklärte Bernard Noisten und erntete zwei Vorschläge aus dem Publikum: „Im Land des Opiums“ und „Das lachende Sauerland“. Die Vorschläge zielten aber wohl eher nicht darauf ab, beide Titel-Ideen in eine enge Beziehung zu bringen. Mit munteren Klezmer-Klängen und dem ruhigen „Gute Nacht“ verabschiedeten sich die Musiker.

© Krumm

Neue Website Ensemble Noisten online

Die neue Homepage meiner Klezmerband Ensemble Noisten ist jetzt online
Sie ist wirklich gut geworden: informativ, klar und farbenfroh.
Dort kann man Ausführliches über die Projekte meiner Band wie die Konzertprogramme, das Projekt Klezmer trifft Derwisch oder die Musiklesungen erfahren. Man kann Musik hören, stöbern und entdecken, wie z. B. unser Bassist Andreas Kneip zum Kontrabass gekommen ist.

Schaut mal rein unter www.ensemble-noisten.de

Musiklesung “Paare” mit Nina Hoger in Mühlhausen

Hier noch nachträglich ein Gruß zum Valentinstag.
Am 14.2.19 war ich mit Nina Hoger zu einer Musiklesung im Puschkinhaus in Mühlhausen geladen. Unser Thema: “Paare”, Texte zum Thema Beziehungen. Und es war doch, wenn auch nicht immer leicht, was die Texte betraf, eine äußerst liebevolle Veranstaltung, danke dafür. Kerzen und rote Rosen waren natürlich auch dabei.
Euer Reinald Noisten

– – – Pressekritik – – –

Musikalische Lesung als Dialog von Wort und Musik

Reinald Noisten und Nina Hoger zu Gast im Puschkinhaus

Anlässlich des Valentinstages hatte die Stadtverwaltung Mühlhausen (Fachbereich Kultur und Soziales) zu einem besonderen Abend für Paare ins Puschkinhaus eingeladen.

Schauspielerin Nina Hoger und Musiker Reinald Noisten entwickelten gemeinsam ein Programm, in dem sie Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen und Autoren präsentieren und diese mit improvisierter Musik unterlegen. Reinald Noisten, der u. a. bei keinem Geringeren als Giora Feidman Meisterkurse belegte, zeigte sein Können an der Klarinette, der 60 Jahre alten Bassklarinette und brachte auf der Melodica “Summertime” – die bekannte Arie aus der Oper Porgy and Bess von George Gershwin – zu Gehör. Das improvisierte Tonmaterial entsteht durch die spontanen Einfälle des Musikers und ist der Inspiration zu verdanken. Es wurde vorher nie schriftlich fixiert und erzeugt ein ganz besonderes Klangerlebnis, welches die Zuhörer begeisterte. Noisten entlockte den Instrumenten heiter schwermütige Klänge. TV-Star Nina Hoger überzeugte mit ihrer sanften und doch kraftvollen Stimme. Sie las – den Menschen als Paarwesen betrachtend – “Dieser Mann und diese Frau” von Anna Gavalda oder “Die traurigen Geranien” von Wolfgang Borchert, in der es um Symmetrie und Harmonie des Zusammenlebens geht. Außerdem rezitierte sie “Unverhofftes Wiedersehen” von Johann Peter Hebel, eine wehmütige Geschichte um die Flamme der jugendlichen Liebe. Auch Isabel Allende oder Anna Gavalda kam zu Gehör.

Die ausgewählten Werke stimmten nachdenklich, ließen aber auch Schmunzeln, betrachteten das Zusammenleben aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: mal amüsant, mal melancholisch.

(Text und Fotos: Heidi Zengerling)

Klarinetten-Improvisationen zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler

Am 11. Februar 2019 feiert die Wuppertaler jüdische Dichterin, Else Lasker – Schüler ihren 150. Geburtstag und einer ihrer für mich schönsten Liebesgedichte „An den Ritter aus Gold“ beginnt folgendermaßen:

An den Ritter aus Gold (aus dem Gedichtband „Meine Wunder“ Dreililien Verlag 1911)

Du bist alles was aus Gold ist
In der großen Welt.
Ich suche deine Sterne
Und will nicht schlafen.
Wir wollen uns hinter Hecken legen,
Uns nie mehr aufrichten.

Klarinetten-Improvisation – Nah an der Lyrik von Lasker-Schüler

Die Dichtkunst Else Lasker-Schülers ist farbig, zerbrechlich, manchmal keck, sie kann in emotionalen Bildern schwelgen und bleibt dennoch rhythmisch klar. Sie schreit geradezu danach in Form von globaler Klezmermusik oder als Klarinetten-Improvisationen weitergelebt zu werden. Die Klarinette eignet sich hierfür besonders gut, da sie in ihrer Tonerzeugung dem gesprochenen Wort sehr nahekommt und sie die emotionalen Schwankungen menschlicher Stimmungen mit ihrer dunklen und hellen, warmen und schrillen Klangfülle hervorragend abdecken kann. Hinzu kommt, dass die Klarinette neben der Geige das Hauptinstrument jüdischer Musik ist.

Seit über zehn Jahren trete ich mit meiner Klarinetten-Improvisationen und der Schauspielerin Nina Hoger sowohl solistisch als mit meiner Klezmerband u.a. mit dem Else Lasker-Schüler-Programm “Tiefer beugen sich die Sterne“ in ganz Deutschland auf, und Auftritt bestätigen immer wieder das oben Gesagte.

Die Biographie von Else Lasker-Schüler

Else Lasker-Schüler (mit vollem Namen Elisabeth Lasker-Schüler) wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld, einem Ortsteil von Wuppertal, geboren. Sie gilt heutzutage als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Dichterinnen, deren prägende Lebenserfahrungen ihr späteres Werk deutlich bestimmten.

Ihre Lebensumstände weckten ihre schriftstellerischen und künstlerischen Neigungen, denen wir heute einige herausragende Werke der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus zu verdanken haben. Else Lasker-Schüler war sowohl eine begabte Schriftstellerin als auch eine enthusiastische Zeichnerin. Sie verstarb am 22. Januar 1945 in Jerusalem. Durchaus inspirierend ist der Hinweis, dass sie In ihrer tiefen Religiosität jeden Dogmatismus ablehnte und neben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen übernahm. Ihr Werk umfasst umfangreiche Lyrik Dramen und kurze Prosa. Anfang 2000 habe ich die Lyrik Else Lasker – Schülers über Hajo Jahn und die Else Lasker – Schüler Gesellschaft Wuppertal kennen – schätzen und lieben gelernt. Ich bin ihm dankbar dafür.

150 Jahre Else Lasker-Schüler

Dieses Jahr feiert die Stadt Wuppertal ihre Dichterin Else Lasker-Schüler mit zahlreichen Veranstaltungen, also Augen und Ohren offenhalten.

Mit der Schauspielerin Nina Hoger trete ich am 14. / 15.2.19 im Ostdeutschen Raum mit der Musiklesung “Paare” Texte zum Thema Beziehungen auf. In der 2. Jahreshälfte wird dann unser Else Lasker – Schüler Programm „Tiefer beugen sich die Sterne“sicherlich zu hören sein.

Klezmer Melange, total global – Konzert mit meiner Band in Dorsten

Am Sonntag, den 27.01.19 hatte ich mit meiner Band ein wunderbares Konzert im jüdischen Museum in Dorsten mit unserem neuen Programm Klezmer Melange total global.
An solchen Tagen, der 27.Januar ist ja Holocaustgedenktag, wird mir immer wieder klar, wie wichtig es ist, neben der Erinnerung die Freuden und Farben der jüdischen Kultur gemeinsam zu erleben.
Übrigens: am 10.02.19 kann man uns mit diesem Programm ein weiteres Mal hören – und zwar in Remscheid in der Klosterkirche, bis denn also.

Euer Reinald Noisten

Chor trifft Klarinette

Am 1. und 2.12.18 hatte ich in Wuppertal und Essen zwei wunderbare Konzerte mit meiner Projektidee Chor trifft Klarinette. Ich danke dem Kettwiger Bach – Ensemble und dessen Chorleiter Wolfgang Kläsener für die höchst konstruktive und kreative Zusammenarbeit, für das durchaus spirituelle Klangerlebnis von Chor und Klarinette, von Komposition und Improvisation. Das Publikum zu tiefst berührt.

Danke
Reinald Noisten

 

 

 

Gedenkfeier Reichsprogromnacht

Gerade eben habe ich diese Fotos von einer Gedenkfeier zur Reichspogromnacht am 9.11.18 in Heiligenhaus erhalten. Ich durfte diese Feier musikalisch umrahmen und sie war eine würdige Gedenkfeier, da sie von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet wurde, die für jeden ermordeten Heiligenhauser Juden in Gedenken eine Kerze angezündet haben.

Den Veranstaltern nachträglich noch ein Dank dafür
Reinald Noisten

 

 

Musiklesung mit Hannelore Hoger

Am 1.11.18 waren meine Band und ich gemeinsam mit der Schauspielerin Nina Hoger im Theater Wismar zu einer Musiklesung geladen.
Nina Hoger musste absagen und es kam Ihre Mutter — Hannelore Hoger und es war großartig. Die Geschichten, die sie mit im Gepäck hatte, waren skurril und ziemlich lustig, Danke dafür und dank an Nina Hoger für die Vermittlung.

 

 

Reinald Noisten Interview WDR5

Radiobeitrag WDR 5

Interview von Moderator Tom Daun

Melancholie, Lebensfreude und kraftvolle Melodien – dafür steht die CD “Tanz, Jerusalem!”. Mit der spannenden Veröffentlichung hat sich WDR 5 in einem eigenen Beitrag beschäftigt.

Neben einer kurzen Rezension bietet der Beitrag von Moderator Tom Daun ein Interview mit Reinald Noisten. Dabei sprachen beide über die musikalischen Hintergründe zu “Tanz, Jerusalem!”.